Durch die Nacht mit…Foo Fighters – so was wie Gay Porn!!! ;-)

Foornographic!!!

Lieber Herr O-Ton,

es geht heute wieder um „queer ears“, bzw. diesmal auch um „queer eyes“. Ich nehme mal an, du hörst die Musik der Foo Fighters nicht sooo oft (ich tue es auch nicht), und du kennst dieses Video, außer du liest regelmäßig Stereogum (SPOILER ALERT!), hier unten noch nicht. Was würdest du wohl erwarten?

Parallelgedanke: puh, wenn schon die Foo Fighters so blank ziehen, was muss das bloß ein heißer August sein, den wir nur noch 1 1/2 Tage erleben werden? Homoerotischer war in Sachen Musik heuer noch kein Monat: der boyishe James Blake bandelt in „Fall Creek Boys Choir“ mit dem bär(t)igen Justin Vernon von Bon Iver an (meine heimlichen Fantasien wurden, zumindest musikalisch, erfüllt). Dessen Kollaborations-Kollege Kanye West macht seine Bromance mit Jay-Z öffentlich, in Form des gar nicht mal so ungelungenen Rap-Duett-Albums Watch the Throne (2011). Und Lady Gaga wird zum Drag King Jo Calderone und wollte als solcher bei den MTV Video Music Awards 2011 (vergangenen Sonntag) Britney Spears an die Wäsche…

Okay, ich muss erst einmal vorwegnehmen, dass dieser untere Clip namens „Hot Buns“ fake ist. Und dennoch frage ich dich, wofür werden die nackten vier Foo Fighters + der angezogene Ex-und-Wieder-Bassist Pat Smear am Ende werben? Oh, Nate Mendel…! Oh, Chris Shiflett…!😉

Ich wette, die Besucherzahlen für unseren Blog werden ab sofort in die Höhe schnellen.😀

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Lieber Herr A-Ton,

wie Du bereits richtig erwähnt hast höre ich die Musik der Foo Fighters tatsächlich nicht sooooo oft. Obwohl ich ja kein Verächter der etwas härteren Kost bin. Klar, die Zeit, die meinen Musikgeschmack geprägt hat begann mit Metallica und Konsorten, die dann von Nirvana abgelöst wurden. Heute fällt einem da die Unterscheidung zwischen Rock und Hardrock (…oder Metal) schwer, da viele Bands zwar harte Gitarren einsetzen, aber durchaus melodiösere und intelligentere Songs spielen. Das hatte wohl der Glamrock zuerst ausprobiert, der damals ja auch einen gewissen Sexappeal hatte. Heute dürfen die Jungs aber gerne wieder etwas kerniger sein. Nicht zuletzt, weil man ja auch die queer ears (eyes) erreichen möchte.

Wenn ich so drüber nachdenke scheine ich aber auf diesem Auge blind zu sein, nicht, weil ich die Foo Fighters nicht so sexy finde, sondern weil ich selten ein Bild zu den Musikern im Kopf habe. Klar früher, da fand ich Marky Mark endgeil und wegen Tony von East 17 hab ich mir sogar mal Löckchen machen lassen (uups, sowas sollte man eigentlich im Anekdotenschrank lassen…) Heute spielt das Aussehen für mich keine Rolle mehr. Ob das daran liegt, weil im Folk nur bärtige Männer vertreten sind…?

Aber um beim Thema Sex zu bleiben. Hier meine Top 5 „Musk beim Sex“

  1. Guru Jazzmatazz Volume 1
  2. Keith Jarrett,The Köln Concert
  3. The Necks, Sex
  4. Neil Young, Dead Man (Soundtrack)
  5. Sigur Ros, ( )

Und Ihre Top 5?

Als Schmankerl noch ein witziges Video von den finnischen The Crash, die dem Glamrock schon vor Mika zu einem Revival verhalfen! Bitteschööön:

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02.09.2011, 22:26

Hallo, lieber O-Ton,

super Thema: „Musik und Sex(yness)“.🙂

Dennoch, ich komme mir gerade so oberflächlich, unerfahren und pervers vor, weil du gesagt hast, dass das Aussehen bei dir heutzutage keine Rolle mehr spiele beim Anhören von Musik gewisser Bands. Denn ich habe durchaus oft ein Bild im Kopf, wenn ich mir gewisse Songs mit Stimme anhöre. Auch bei Musik mit Sängerinnen. Geht aber meist eher nicht um das Sexuelle, sondern um das Gesamtpaket, das Multimediale, Mehrsinnliche und so.

Glamrocker fand ich noch nie wirklich sexy, weil ich nicht auf Plateauschuhe, rot gefärbte Haare, Trichterhosen oder sonstige Androgynismen stehe. Ansonsten finde ich dennoch viele übermännliche (Hard)Rocker und Metaller nicht zwangsläufig attraktiv. Gibt natürlich Ausnahmen. Allen Blickle, kurzhaariger Schlagzeuger der Progressive-Metal-Band Baroness. Und Brian Fallon, Sänger und Gitarrist von The Gaslight Anthem….uuuuh!

Und viele Folker sehen aus wie verwilderte Waldschraten, und einen Fetisch für den personifizierten Almöhi Jr. habe ich demnach auch nicht. Kann aber sein, dass manche Menschen auf Sam Beam (Iron & Wine) oder Robin Pecknold (Fleet Foxes-Sänger) stehen. Die sind mir irgendwie zu langweilig und eskapistisch, irgendwie verschroben, und doch zu harmlos, weil asexuell wirkend. Hacken lieber Holz. Gut, es gibt da eine Ausnahme, aber dieser hat sich ja mittlerweile zum Indie-Darling entwickelt: bei den Augen von Justin Vernon, Bon Iver, werde ich IMMER schwach!

Bei meinem ersten Mal lief Rosenstolz. Furchtbar. Beim letzten Mal lief der Soundtrack zu Good Night & Good Luck. Viel besser! Aber am liebsten möchte ich keine Frauenstimmen hören, wenn ich mit jemandem schlafe. Das fühlt sich fast so an, als würde man gerade einen Dreier mit Beth Gibbons (nichts gegen ihre fabelhafte Musik) oder, igitt, Barbra Streisand schieben. Weil ich mir ja nicht selten das Aussehen der SängerInnen mit zum Hörgenuss vorstelle. Nee, bitte nur Männerstimmen, wenn möglich auch mit erotisierendem Soul-Schmelz in der Stimme:

Meine TOP5 der besten Musik beim Sex (noch nicht ausprobiert):

1) James Blake – James Blake
2) The National – High Violet
3) D’Angelo – Voodoo
4) Washed Out – Within & Without
5) Spoon – Gimme Fiction

Oder Alben von Raphael (für Frankophile), My Morning Jacket, Blood Orange, Interpol, Caribou, The Afghan Whigs (für schroffere Momente) und The Jesus and Mary Chain („Just Like Honey“, of course). „Catch & Release“ von Silversun Pickups soll auch sehr sexy klingen. Destroyer, wenn man seine kauzige Stimme ertragen kann, Wild Beasts‘ aktuelles Album, wenn die polarisierenden Stimmen der Sänger nichts ausmachen. Wer Musik mit Frauensstimmen dennoch nicht abgeneigt ist, fährt mit Res, Anna Calvi, Hope Sandoval (Massive Attack mit „Paradise Circus“) oder Cat Power ziemlich gut, denke ich.

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