Lieblings- _____ der 33. Woche (15. – 21.08.2011)

Franz-Dinda-Tattoo "Elvis"

Lieber Herr O-Ton,

diese Montags-Rubrik hier fasst ab sofort alle Versuche deiner- und meinerseits zusammen, die vergangene Woche musikthematisch zu rekapitulieren. Du kannst alles posten, was du willst, denn diese Kategorie beschränkt sich nicht mehr nur auf „meine“ Likes (oder auch Dislikes).

Ich fange trotzdem hier einfach an mit dem Posten der zehn von mir meistgehörten oder meistgeschätzten Songs der KW 33, d.h. A-Tons Lieblingssongs der letzten Woche (15. – 21.08.2011):

01 (NEU) Anna Calvi – First We Kiss
02 (12) Son Lux – All the Right Things
03 (NEU) The Weeknd – Life of a Party
04 (01) Feist – How Come You Never Go There
05 (04) Anna Calvi – Blackout
06 (NEU) Katy B – Why You Always Here
07 (WE) Blood Orange – Dinner
08 (03) Neon Indian – Polish Girl
09 (11) Oh Land – Sun of a Gun
10 (07) Washed Out – Amor Fati

Viele Neuzugänge sind auf den zehn besten Plätzen zu verzeichnen. Anna Calvi führt mit dem theatralischen Indie-Flamenco-Rock-Lied „First We Kiss“ die Charts an, ein fesselnder Verführungs-Song aus ihrem Debüt Anna Calvi (2011). Göttlich.

Ansonsten konnte sich der neue Star unter den Indie-Symphonikern namens Son Lux dank mehrerer Durchgänge des gehörten We Are Rising (2011) in die TOP10 platzieren. Das an neuere Sufjan-Stevens-Songs erinnernde „All the Right Things“ hat es auf Platz 2 geschafft.

Der Lo-Fi-Elektro-R’n’B-Künstler The Weeknd hat letzte Woche ganz überraschend ein neues Mixtape/Album namens Thursday (2011) einfach so ohne Ankündigungen zum kostenlosen Downloaden hochgeladen. Am Eingängigsten ist der sinnliche Track Nr. 2 namens „Life of a Party“.

Katy Bs Debütalbum On a Mission (2011) wurde gestern nochmal gehört, auch wenn ich mir lediglich etwas schludrig ein paar Tracks herausgepickt habe. Endlich ins Hirn gebrannt hat sich nun „Why You Always Here“.

Blood Orange ist das Nachfolgeprojekt von Dev Hynes (Test Icicles, Lightspeed Champion). Das erste daraus entstandene Album Coastal Grooves (2011) konnte bereits eine seltene Musikexpress-Rezensions-Wertung von 5,5 von 6 Punkten erlangen, was etwas wie „nahezu perfekt und meisterhaft“ bedeutet. Das in die Charts wiedereingestiegene „Dinner“ ist grandioser beatlastiger Synthie-Pop, der ein wenig an Retro-Housemusik Anfang der 90er klingt.

Das leicht elektronische Popstück „Sun of a Gun“ von Oh Land ist aus dem gleichnamigen Album Oh Land (2011). Neben Foster the Peoples „Pumped Up Kicks“ ist die Single wohl DER „Indie“-Sommerhit 2011 für Mainstream-Leute, die Coldplay und Kings of Leon (seit 2008) für „Alternative Rock“ halten. Dabei ist die schwedische Major-Label-Sängerin (Sony Music) mehr als nur für einen Half-Hit-Wonder gut.

What about you, Herr O-Ton?

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Hallo lieber A-Ton,

etwas verspätet, aber bei mir sah es letzte Woche so aus:

01 (NEU) Grizzly Bear
02 (NEU) Anna Calvi
03 (NEU) Joan as Policewoman
04 (NEU) Bodi Bill
05 (NEU) Bob Dylan
06 (NEU) Nicolas Jaar
07 (NEU) Karen Elson
08 (15) Tori Amos
09 (NEU) Tunng
10 (NEU) King Creosote & Jon Hopkins

Grizzly Bear und Bodi Bill waren mir ja, wie berichtet, auf verschiedene Art und Weise wieder begegnet. Anna Calvi ist einem Ihrer letzte Artikel geschuldet und natürlich unserem Austausch über den Mercury Prize 2011, ebenso wie King Creosote & Jon Hopkins. Wie Joan as a Policewoman da reingerutscht ist, weiss ich nicht so genau, habe sie wahrscheinlich mal nebenher gehört. Bob Dylan kam jetzt ganz viel bei meiner Folk-Playlist heraus, die eigentlich mehr eine Dylanlist ist. Nich immer erträglich… Nicolas Jaar läuft immer mal nebenher, wenn ich meine Texte schreibe, irgendwie beruhigend, seine Musik. Karen Elsons Platte The Ghost who walks habe ich auch wieder entdeckt. Tori Amos ist wohl immer irgendwie jede Woche unter den Top 20, letzte Woche nach oben gerutscht durch unsere Plauscherei über sie. Tunng ist wahrscheinlich von jemand anderem hier bei mir angespielt worden. Die sind zwar sehr interessant, aber auch etwas anstrengend!

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