A-Tons Lieblingssongs der 32. Woche (08. – 14.08.2011)

Lieber Herr O-Ton,

ich möchte dir wieder meine Lieblingssongs der letzten Kalenderwoche vorstellen.

01 (NEU) Feist – How Come You Never Go There
02 (08) Shabazz Palaces – Swerve… The reeping of all that is worthwhile (Noir not withstanding)
03 (01) Neon Indian – Polish Girl
04 (02) Anna Calvi – Blackout
05 (30) St. Vincent – Surgeon
06 (04) M83 – Midnight City
07 (05) Washed Out – Amor Fati
08 (NEU) Jay-Z & Kanye West – Otis
09 (NEU) Active Child – Playing House
10 (NEU) The Rapture – How Deep Is Your Love

Einmal hätten wir eine Platzierung von Null auf Eins bei der immer noch großartigen Feist, auch wenn diese neue Single eher gemächlich daherkommt im Vergleich zu den Vorgängern „1234“, „Inside and Out“, „My Moon My Man“ oder „Mushaboom“. Dann macht ganze fünfundzwanzig Plätze (!) „Surgeon“ von der weniger poppigen, etwas experimentelleren Feist-Kollegin St. Vincent gut. Das Gefallen des Watch-the-Throne-Projekts (2011) von Jay-Z und Kanye West wird durch die Single „Otis“ mit erstaunlich gelungenem Otis-Redding-Sample repräsentiert.

Active Child hingegen steht mit der aktuellesten Free-MP3 „Playing House“ eher der Musik von James Blake, Jamie Woon und How to Dress Well nahe: R’n’B auf warmer Elektro-Grundlage. Disco-Punk hingegen gibt es von The Rapture. „How Deep Is Your Love“ ist keine Bee-Gees-Coverversion, bezieht sich aber immerhin durch Saxofonismus (siehe Saxobeat-it-Blogeintrag) auf vergangene Musikzeiten.

Magst du auch eine Art Liste deiner letztwöchtigen Lieblingssongs ersteller, lieber Herr O-Ton? Ich hatte auf Twitter gelesen, dass du das Album von Ghostpoet in der letzten Woche ein paar Mal gehört hast…

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15.08.2011 19:14

Lieber Herr A-Ton,

wie ich gerade feststelle, habe ich in meiner LastFM Statistik auf den ersten 10 Plätzen 10 Lieder vom gleichen Album, das eben 3 mal gelaufen ist in der letzten Woche. Die meisten anderen Titel sind je 1 mal gespielt worden. Das heisst nichts anderes, dass ich im Moment eher ganze Alben höre als einzelne Titel. Ich könnte also eine Liste mit meinen Lieblingskünstlern in der Woche machen, die für die Woche Nr. 32 so aussehen würde:

01 (NEU) Ghostpoet
02 (NEU) Rebekka Bakken
03 (NEU) Hansonis
04 (NEU) I am Kloot
05 (NEU) Gotan Project
06 (NEU) Marissa Nadler
07 (NEU) Son Lux
08 (NEU) Adam Green
09 (NEU) She & Him
10 (NEU) Christopher Dallman

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16.08.2011, 20:06

Sehr geehrter Herr O-Ton,

deine Art der Aufzählung deines letztwöchigen Musikverhaltens finde ich ziemlich gut. Wenn du magst, kannst du auch einen eigenen Post eröffnen und dann „O-Tons Lieblingskünstler der 33. Woche“ oder so ähnlich nennen.🙂 Wir können den nächstwöchigen Post auch in „Lieblings-… der 33.Woche“ umbenennen, ohne die beschränkenden Hinweise „A-Tons…“ oder „-songs“. Dann hat der Post weniger Egoistisches, weniger A-.Ton-Bezogenes an sich. :-D What do you think?

Ich kenne das Album von Son Lux noch nicht, aber dessen We Are Rising (2011) muss ich diese Woche auf jeden Fall noch durchhören. In der aktuellen SPEX-Ausgabe ist ein Doppel-Feature zu ihm und Nico Muhly zu lesen. Niedlicher Nerd-Typ! Und die von mir bisher gekannten Songs „Rising“ und „All the Right Things“ sind super, auch wenn man mehrere Hör-Anläufe zum Liken braucht.

Interessant, dass du die Bakken und Gotan hörst. Ich mag manche Songs von I Am Kloot sehr! Z.B. die B-Seite „Deep Blue Sea“. Ich mag ja keinen Folk, aber wie ist die Marissa so? Hansonis klingt nicht wie die Mmm-Bop-Musik vom One-Hit-Wonder Hanson, oder?😀

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Hallo lieber A-Ton,

hier der Text, der noch zu der Aufzählung sollte:

Ghostpoet und Son Lux sind dem Mercurypost geschuldet. Christopher Dallman höre ich immer mal und in der letzten Woche natürlich besonders um in die richtige Stimmung für den Dallman Post hier zu kommen. Bakken, ja auch eine, deren Konzerte ich sehr schätze, deren Alben ich aber eher selten höre. Etwas zu glatt abgemischt, zu nett jazzig. Aber es gibt einige Songs, die ich sehr mag, viele davon sind auf ihrem ersten Soloalbum The Art of how to Fall. Bei Hansonis handelt es sich um einen Kölner Musiker, der sein erstes Soloalbum dem Dichter Dylan Thomas gewidmet hat: Drink and Drive with Dylan Thomas. Ein Album mit Ecken und Kanten, ich mags aber, weil ich Michael Hansonis für einen großartigen Musiker halte. I am Kloot kamen dran, weil ich eigentlich was über die schreiben wollte, kommt noch, versprochen. Gotan lief, als was nebenher laufen musste, Marissa hat ne neue, den Adam nahm ich neulich mal mit auf ne Straßenbahnfahrt, She & Him lief, als nebenher was laufen musste.

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17.08.2011, 17:00

Sei gegrüßt, Herr O-Ton,

Son Lux finde ich echt gut, erinnert mich an Owen Pallett und an Grizzly Bear. Aber das Album wurde nicht nominiert als Kandidat für den Mercury Prize 2011. Das heißt, du kamst über einen anderen wirklich MP-Nominierten zum Hören dieses Albums?

Ich weiß nicht, ob ich mir Bakken („zu nett jazzig“) und Gotan Project „bewusst unbewusst“ hören kann. She & Him schon eher. Das heißt, ich würde es nicht mit Absicht als Hintergrundbemalung von einer Arbeitstätigkeit auswählen. Finde die Sachen nicht schlecht, aber das war es auch schon. Geradeeben habe ich mir von Four Tet Everything Ecstatic (2005) angehört für solche Fälle. Ich stelle fest, es lenkt fast schon zu sehr ab, aber auch nur, weil es ein spannendes Instrumental-Album ist.

Das mit der Vertonung von Gedichten von Dylan Thomas finde ich sehr spannend. Hansonis, soso! Vom Walisen Thomas kann ich das Gedicht „Do Not Go Gentle to That Good Night“ nur empfehlen.

Ich freue mich schon auf deinen Post zu I Am Kloot. Wird das auch wieder eine „Story“?🙂

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