Sehr geehrter Herr O-Ton,

ich schreibe heute mal ein wenig über Annie Clark, die sich als musizierende Singer/Songwriterin St. Vincent nennt. Allerdings hat ihr Künstlername weniger etwas mit dem karibischen Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen zu tun, sondern eher mit “Saint Vincent’s Catholic Medical Center”, in dem der walisische Dichter Dylan Thomas 1953 verstarb und welchem Clark sich nahefühlt: “Es ist der Ort, zu dem die Poesie gelangt, um zu sterben. […] [Und] das bin ich”.

Die 29-jährige Amerikanerin hatte mich bisher immer kaltgelassen. Warum? Ich denke, ich war bisher immer von ihrem Image der lieblichen und zierlichen Rehaugen-Frau verstört und ordnete sie fälschlicherweise in die Schublade “Musik für Zuckerwatte-Indie-Mädchen” ein. Ein Fehler, denn als ich vor ein paar Monaten die Free-Download-MP3-Single “Surgeon” gehört hatte, war ich von der Eleganz, Sinnlichkeit und der gleichzeitigen Verschrobenheit dank der Gitarren-Riffs und dem Noise am Ende beeindruckt. Und dann konnte ich nach dem Angucken des unglaublich genialen Musikvideos zum starken Stück “Cruel” nicht mehr genug von Annie Clark bekommen.

 

Als das Album endlich auf Simfy zu hören war, konnte ich nicht glauben, wie formidabel ihr aktuelles Album Strange Mercy (2011) mit der erwähnten Singleauskopplung geworden ist. Manchmal wünschte ich mir, sie würde etwas kräftiger, mit mehr Vibrato, singen können. Aber sie macht es mit teils düsteren Songtexten, aufregenden, vibrierenden Arrangements und einer vielschichtigen musikalischen Abwechslung wieder wett. Die paar Downtempo-Songs in der zweiten Hälfte der Platte wie “Neutered Fruit” oder “Champagne Year” oder der Titeltrack sind nicht sehr zwingend zwar, fallen aber auch nur deshalb so sehr ins Minus-Gewicht, weil der große Rest das Gesamtwerk überstrahlt.

Während des Hörens ihrer teils avantgardistischen und elektronisch versetzten Songs denke ich immerzu an gemäßigtere Versionen von Björk und Kate Bush, gerade bei “Chloe in the Afternoon”. Gleichzeitig aber auch an Alison Goldfrapp mit mehr Indie-Rock als Synthpop, gerade bei “Cheerleader”. Oder an farblose Singer-Songwriterinnen wie Rachel Yamagata oder Ingrid Michaelson (hatte nur einen guten Hit), wenn ich die ungleich lebendigeren Songs “Hysterical Strength” oder “Northern Lights” höre.

St. Vincent steht aber eher auf einer Stufe mit Kolleginnen wie Regina Spektor oder tUnE-yArDs, ist auf einer virtuellen Skala zwischen beiden Enden genau zwischendrin, also zwischen klassischer Schein-Unschuld und experimentellem Wahnsinn. Und natürlich habe ich auch St. Vincents Vorgängeralben Marry Me (2007) und Actor (2009) angehört, das eine ist Singer-Songwriter-Pop, das andere etwas füligerer Indie-Streicher-Pop, und ihr zweites Album ist ihrem dritten fast ebenbürtig. Ach ja, noch etwas. Ja, St. Vincent kann richtig gut Gitarre spielen. Nicht täuschen lassen von ihrer scheinbaren Süße! Denn wie viel Power in ihr live steckt, kann man hier nachgucken, “Marrow” live in Frankreich, aus Actor (2009):

—————————

Alles Gute zum Geburtstag, lieber O-Ton! :)

Erst einmal wollte ich mich entschuldigen, dass ich mich in letzter Zeit so rar gemacht hatte. Aber irgendwie war ich nicht mehr so inspiriert, war nicht mehr so in Schreibstimmung. Aber ich versuche ab heute mehr und gemeinsam mit dir wieder zu bloggen. :)

Ich wünsche dir einen ganzen Strauß an Erfolg, Gesundheit, Liebesglück, Munterkeit und Spaß. Dass du wahnsinnig viele Geschenke und Grüße erhältst, und dass du weiterhin einen so versierten Musikgeschmack beibehältst.

Kommen wir auch gleich zur Musik. Putzig, wie du beim Geburtstagsgruß-Post bei mir musikalische Geburtstagskinder namegedroppt hattest, haha. Das mache ich hiermit nun auch bei dir.
Ebenso Geburtstag haben heute:

Gabe Saporta (1979) von der amerikanischen Synth-Poprock-Band Cobra Starship („Good Girls Gone Bad“), Dominic Aitchison (1976) von der schottischen Postrock-Band Mogwai, Ex-Dschungelcamp-Kandidat DJ Tomekk (1975, „1, 2, 3 Rhymes Galore“), Mike Smith von Limp Bizkit (1973), Rapper U-God vom Wu-Tang Clan (1970), der Singer/Songwriter Todd Snider (1966), Alexander Hacke von Einstürzende Neubauten (1965), Daryl Hall von Hall & Oates (1946, „Maneater“) und der brasilianische Composer Tom Zé (1936) haben heute Geburtstag.

Du siehst, die Auswahl an interessanten Co-B’day-Musikern und -KünstlerInnen ist nicht nur an meinem Geburtstag eher lahm gewesen. Wobei ich „Maneater“ liebe! Aber: die wunderbare Schauspielerin Jane Krakowski, die eine wahre Musicalstimme hat (Ally McBeal, 30 Rock) wird ebenso ein Jahr älter, nämlich 43.

Das Lied eines Geburtstagskindes, das noch am ehesten für heute passen würde, ist die Hitsingle von MC Lyte (1971). Die 90er-Jahre-Rapperin hatte einst „Cold Rock the Party“ deklamiert: „I rock the party / That rocks your body / I’ll rock the party / That rocks your body”. Und das gibt es zur Feier des Tages hier… ;)

—————————

Franz-Dinda-Tattoo "Elvis"

Lieber Herr A-Ton,

für letzte Woche gibt es heute einmal meine Lieblingsalben zur Abwechslung:

01 Tori Amos – Night of Hunters
02 Ratatat – Ratatat
03 Serge Gainsbourg – Histoire de Melody Nelson
04 A.A. Bondy – American Hearts
05 Bon Iver – Bon Iver
06 The Salsoul Orchestra – Mixology: The Definitive Salsoul Mixes
07 The Kooks – Junk Of The Heart (Happy)                                                                                           08 Tori Amos – 2005-04-19: Paramount Theatre, Denver, CO, USA
09 Marina & The Diamonds – The Family Jewels
10 Bon Iver – For Emma, Forever Ago

Tori Amos habe ich hier jetzt eingeflickt, da ihre neue Platte Night of Hunters nur unscrobblebar zu hören war. Mittlerweile ist sie aber auch physisch erschienen. Ich bin immer noch hin und weg. Es ist das erst Tori Album seit langem, dass ich mal wieder auf Anhieb mag. Ganz und gar klassisch angelegt, scheint sie hier eine Art Tori-Essenz herausgeschält zu haben, die man hinter ihren Songs schon immer vermutete. Ratatat und Marina haben mir beim Packen für Frankreich den nötigen Drive verschafft, ebenso The Kooks deren neues Album herrlich belanglos ist. A.A. Bondy habe ich als Vorband von The Felice Brothers kennengelernt. Er spielt ein wunderbar sehnende E-Gitarre, die man auf dem Album American Hearts leider nicht so gut hören kann. Die Salsoul Mixes haben mich auf die Idee für den Artikel zu The Fortress of Solitude gebracht und passten wunderbar in diese Vorherbst Stimmung. Die restlichen Drei erklären sich aus dem Tonprotokoll.

Lieblings-Musikdienst der Woche ist spotify, den ich hier in Frankreich nutzen kann und dessen Player mir viel mehr gefällt als der von simfy. Lieblings-Straßenmusiker: Die Brassband am Sonntag Morgen am Garronne Ufer.

Und was lag bei Ihnen letzte Woche auf dem Plattenteller, Herr A-Ton?

Meilenstein oder Fußnote, Gedanken zu Serge Gainsbourg’s Histoire de Melody Nelson

Sehr geehrter Herr A-Ton,

das 1971 erschienene Konzeptalbum von Serge Gainsbourg erzählt eine Geschichte, wie das Konzeptalben so an sich haben. Die Geschichte handelt von einem mittelaten Mann, Serge Gainsbourg selbst, und einem knapp 15-jährigen Mädchen, Melody Nelson. Es zählt als eines der wichtigsten Alben Gainsbourgs, welches die Musik von vielen nachfolgenden Künstlern beeinflusst haben soll. Man muss dazu sagen, dass die Orchester und Chor Arrangements, die bei dem Album eine wichtige Rolle spielen, aus der Feder von Jean-Claude Vannier stammen. Es ist gerade mal 26 Minuten lang mit seinen 7 Tracks und weist eigentlich kaum eine klassische Songstruktur auf.

Das Ganze ist schon eine sehr ungewöhnliche Reise, denn das Album vermittelt sehr viel Atmosphäre, auch wenn man nicht des Französischen mächtig ist. Serge Gainsbourg erzählt mit seiner Stimme mehr als das er singt und obwohl das Wort Melody ständig vorkommt, vermisst man eine wiederkehrende Melodie eigentlich gänzlich. Aber das macht nichts. Die Instrumentalisierung ist so genial, dass sie einen durch das gesamte Album trägt. Die leichten Gitarren und Drums, der locker gespielte Bass hören sich immer mehr nach einer Jamsession an, schaffen es aber trotzdem mal dramatisch, mal unheimlich, mal fröhlich zu sein und so die Stimme von Serge stützen. Das wird immer mal wieder unterstützt von Orchester und Chor, oder manchmal auch nur von einer einzelnen Trompete oder einem Klavier.

Beim Hören bekommt man sofort ein französisches (Lebens-)Gefühl und hat Filme von Truffault oder (ich besonders) Éric Rohmer im Kopf. Ich mag die Leichtigkeit der Musik, die Stimme von Serge Gainsbourg, die Geigen und das alles auch heute noch ganz und gar aussergewöhnlich klingt. Die Videos sollte man sich allerdings nicht ansehen ;)

Für mich auf jeden Fall ein Meilenstein, auch heute noch!

 

 

 

Sehr geehrter Herr O-Ton,

ich möchte zusammen mit dir eine neue Rubrik für unseren Blog hier eröffnen, dessen Thematik mich schon immer gereizt hat: “Meilenstein oder Fußnote?”. Das heißt, werden musikalische Klassiker verdientermaßen so sehr umjubelt wie sonst nur die Sieben Weltwunder? Oder sind angebliche Meilensteine wie Pet Sounds (1966) eher heillos überbewertet?

Es ist doch so: die Popmusik von Heute kann in der professionellen Bewertung von Alben an für sich nicht mehr alleine existieren. Denn geschätzte 95% der Plattenbesprechungen von Musikkritikern zaubern mindestens eine Referenzplatte eines großen Künstlers oder einer ehrenvollen Band aus dem Hut hervor, da jener Autor (die Autorin) ach so eine schlaue coole Sau mit großem Plattenschrank ist und ja auch sooo toll bewandert ist in der Popgeschichte. Der oder gemeine Rezensionenleser kann jedoch nicht immer sofort etwas mit dem Vergleichswerk anfangen, da entweder dessen Synapsen nicht so schnell umschalten können vom einen zum anderen, oder es schlicht an Hörgelegenheiten des in den Mund gelegten “Klassikers” fehlt.

Und es ist ja schön und gut, wenn ein Album von vielen Menschen das Prädikat “besonders wertvoll” erlangt, auch dann noch, wenn es vielleicht mehr als dreißig Jahre auf dem Buckel hat. Aber war früher wirklich alles besser? Oder ist diese ganze Meilenstein-Meißelung eine zu subjektive Angelegenheit, um die gleiche Meinung zu vertreten und vertreten zu müssen?

Muss man nicht eine Platte besonders dann hinterfragen, wenn diese dauernd in den Allzeit-Bestenlisten landet? Denn ist da nicht etwas faul dran, eine Lobby konservativer männlicher Cognac-Schwenker mit writing skills und vorhandenem Musikwissen der letzten 60 Jahre Schuld daran, dass sie ihre “geliebten Kinder” immer oben sehen wollen, die mittlerweile längst ausgewachsen sind? Also dass ständig Platten von Bob Dylan, The Beatles, The Velvet Underground, The Clash oder The Smiths ganz oben auf den Listen landen?

Oder bin ich einfach zu jung (Jahrgang 1987), um mich in die Angelegenheiten der Älteren einmischen zu wollen, da ich das Aufkommen dieser Alben praktisch nicht hätte miterleben können? Um meine letzte Frage selbst zu beantworten: nein, ich denke, Mitreden muss sein. Es geht mir nicht darum, rebellisch zu sein, um rebellisch zu wirken, sondern darum, sich von musikgeschmacklichen Auferlegungen der altbewährten Meinungsmacher (z.B. Autoren und Redakteure der deutschen Rolling Stone) freizuschwimmen. Denn wenn die Gegenwart – also Alben von Bands und Künstlern der heutigen Zeit – dauernd mit der Vergangenheit verglichen wird (s.o.), dann sollte das andersherum auch erlaubt sein.

Nicht alle sogenannten Klassiker sind zeitlos oder perfekt, manche klingen in meinen Ohren eher verjährt oder nicht rundum gelungen, und das liegt bestimmt nicht (nur) daran, dass sich die Musikaufnahme-Techniken oder die Hörgewohnheiten heutzutage verändert haben. Ich z.B. liebe von den Beatles deren “Opus Magnum” Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967), aber war dann doch von manchen Lückenfüllern auf dessen Vorgänger Revolver (1966) enttäuscht, auch ein Klassiker. Bruce Springsteens Born to Run (1975) mochte ich sehr, Brian Enos Another Green World (ebenfalls 1975) fand ich hingegen zum Einschlafen.

Lieber Herr O-Ton, würdest du mir bei manchen Sachen zustimmen? Und wäre es dir Recht, wenn wir pro Blogeintrag einen “Meilenstein” herauspicken und es im Diskurs nach subjektivem Hörgenuss und eventuell anderen Faktoren wie damaliger und heutiger Relevanz untersuchen?

—————————

19.09.2010 18:07

Lieber Herr A-Ton,

ich bin grundsätzlich begeistert von der Idee hier einige Meilensteine der Musikgeschichte vorzustellen und neu zu rezensieren. Auch für mich mal ein Grund, in den Archiven zu stöbern und altes Neues oder neues Altes zu entdecken. Es fehlt mir doch viel von den sogenannten Klassikern und ich bin immer wieder erstaunt wieviele davon als Vergleich herhalten müssen. Auch innerhalb der letzten 20-30 Jahre enstandene Alben kommen da immer wieder dran und wie schnell ist man bei der Beschreibung von Alben selbst um Vergleiche bemüht, um es dem Gegenüber möglichst einfach zu machen. Ob das vielleicht auch etwas damit zu tun hat, dass die Grenzen zwischen den Stilrichtungen doch arg verwischt sind oder sich verschoben haben?

Was als Meilenstein gesehen wird, muss aber auch im geschichtlichen Kontext gesehen werden. War die Musik wirklich so neu, so anders? Oder war es einfach das erste Album, dass auch kommerziellen Erfolg hatte? Hat es wirklich einen Stil geprägt, zumindest für sich oder den Künstler? Welche Wurzeln werden geschlagen, welche Regeln gebrochen, welche Bewegungen waren ausschlaggebend? In meinen Rezensionen wird das bestimmt eine Rolle spielen. Liegt wohl an meinem historisch-philosophischen Background.

Ich bin gespannt wie die Serie los geht. Habe im Zug nach Paris auf jeden Fall schon mal Serge Gainsbourgh, Histoire de Melody Nelson gehört… Darüber werde ich dann wohl als erstes schreiben. Und sie?

Lieber Herr A-Ton,

an dieser Stelle mal eine Buchempfehlung! Jonathan Lethem erzählt in seinem Roman “Die Festung der Einsamkeit” die Geschichte zweier Freunde, Dylan und Mingus (!), der eine weiß, der andere schwarz, die in den Siebzigern zusammen in Brooklyn aufwachsen. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Musik dieser Zeit und an die Veränderungen, der sie damals unterlag. Funk, Soul, Disco, Punk und der frühe Rap aber auch Graffiti, Breakdance und Comics spielen natürlich eine zentrale Rolle. Das ganze Buch wird von einem Soundtrack begleitet, den ich mir beim Lesen nach und nach zusammengestellt hab. Für mich war das größtenteils musikalisches Neuland! Aber mit der Geschichte im Rücken, hatte man plötzlich sowas wie einen historischen Zusammenhang.

Neben dem von mir erstellten Soundtrack gab es auch noch einen, vom Autoren zusammengestellten Sampler, besser gesagt eine Playlist, mit viel Soul. Jetzt ist mit Mixology – The definitve Salsoul Mixes ein Sampler erschienen, der auch sehr gut zu dem Buch passen würde. Salsoul war ein New Yorker Plattenlabel, das maßgeblich den New Yorker Disco-Sound prägte. Die 3-CD Box ist auch bei simfy zu hören. Was nach Disco kam sehen wir hier:

Das war 1979! Und wie sehr das eine logische Fortsetzung von Disco war und wie Disco mit Soul, Funk und Jazz verknüpft ist, ist alleine schon ein spannende Geschichte. Die Festung der Einsamkeit erzählt diese und noch viel mehr! Viel Spaß bei der Lektüre!

Franz-Dinda-Tattoo "Elvis"

Ich wünsche einen schönen Montag, lieber Herr O-Ton,

und möchte wieder diese ominöse Rubrik für diese Woche, bzw. für die letzte Woche vorstellen. Das mit dem Platzhalter im Titel kam bisher nicht so ganz herüber, beschränkte sich die Variabilität der gemochten Sachen bezüglich Musik nur auf Lieblingssongs und LieblingskünstlerInnen ( oder -Bands). Dann will ich mal ein paar Anstöße geben:

Lieblingsheld der letzten Woche – Freddie Mercury (Todestag, R.I.P.). Lieblingsheldin der letzten Woche - Adele (singt den Bond-Song – laut Gerüchten). Lieblings-Musikmeldung - The Game fordert einige Rapper auf, sich sofort als schwul zu outen (angeblich soll es auch 50 Cent sein, ja klar!). Lieblings-Enttäuschung – PJ Harvey gewinnt den Mercury Prize 2011 (statt James Blake, Adele oder Anna Calvi, aber sie hat doch schon bereits gewonnen!!!). Lieblings-Musikmoment – ich habe mich neu verliebt – in den Patrick-Wolf-Song “Vulture”, der letzte Woche auf einer Party lief und richtig zündete.

Und jetzt kommen A-Tons Lieblingssongs der 36. Woche (05. – 11.09.2011):

01 (NEU) Washed Out – Far Away
02 (NEU) Washed Out – Soft
03 (WE) James Blake – What Was It You Said About Luck
04 (21) St. Vincent – Cruel
05 (13) St. Vincent – Surgeon
06 (03) Frank Ocean – Thinking About You
07 (01) Hooray for Earth – No Love
08 (NEU) Beirut – Santa Fe
09 (06) Wild Beasts – Catherine Wheel
10 (NEU) St. Vincent – Cheerleader

Nähere Infos zu St. Vincent, Washed Out und Beirut folgen in den nächsten Tagen…und was gab’s bei dir zu hören, lieber Herr O-Ton?

—————————

13.09.2011 8:39

Moinmoin Herr A-Ton,

hier erstmal meine Top-Künstler der letzten Woche:

01 Bon Iver
02 Queen
03 B. Fleischmann
04 Hooray for Earth
05 De La Soul
06 Alison Krauss & Union Station
07 Elbow
08 Elbtonal Percussion
09 The Script
10 The Dead Weather

Die Nummern Eins und Zwei sind definitiv diesem Blog geschuldet. Bon Iver allerdings mit Abstand weit vorne, da ich jedes Album ca. 8-10 Mal durchgehört habe. Das Durchforsten meiner Musikbibliothek nach dem Zufallsprinzip geht weiter: B. Fleischmann, von ihm das Album The Humbucking Coil (2006), hat es mir besonders angetan. Allerdings ist das wieder etwas, was man wunderbar nebenher hören kann. Am ehesten hat es mich seine Musik an The Album Leaf erinnert. Hooray for Earth hat es zwar in die Top Ten geschafft, ist aber leider nicht bis zu mir vorgedrungen und muss vielleicht auch wiederentdeckt werden. Auch so eine Wieder Entdeckung waren De La Soul, The Script, Elbtonal Percussion und The Dead Weather. Alle nur ein bis zwei mal gelaufen. Die Drummer und Schlagwerker aus Hamburg Elbtonal Percussion mit ihrem Album Four Elements, haben schon vor Jahren bei mir Eindruck geschunden. Ihre Interpretation von Sting’s St. Agnes and The Burnung Train finde ich auch nach wie vor genial. Aber dieses kleine Instrumentalstück von The Soul Cages mochte ich schon immer sehr gerne. Einbisschen Bluegrass von Alison Krauss muss immer mal sein und Elbow ist jetzt schon mal die Vorbereitung auf das Konzert im Herbst!

Lieblingsvorfreude letzte Woche: Tori Amos neues Album kommt bald und hier kann man schon mal reinhören (Ich bin jetzt schon verzaubert):

first-listen-tori-amos-night-of-hunters

Ansonsten hat mich der Mercury-Preis für PJ Harvey auch enttäuscht und Adele für den Bond-Song? Toll! Wer sonst hat so viel 007-Drama in der Stimme?

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.